Tiny Houses in Deutschland – komfortabel und günstig

Tiny House unter Palmen

Sie sind klein, oft hoch, einfach oder verwinkelt, haben Terrasse oder Loft, Räder oder festen Boden unter sich, sind mit Technik gespickt oder kommen nur mit dem Nötigsten daher. Ein Tiny House in Deutschland ist die Verwirklichung eines Kindheitstraumes, gelebter Minimalismus, Statussymbol oder Teil eines neuen Lebensabschnittes. Tiny Houses sind ursprünglich aus der Not geboren und im Raumangebot sehr reduziert. Eine bezahlbare und für jedermann realisierbare Idee aus Amerika, die ganz zaghaft zu uns herüberschwappte. Seitdem finden sich immer mehr begeisterte Tiny House Deutschland-Anhänger. Um Ihnen hilfreiche Informationen zu bieten, haben wir diese Serie rund um die einzigartige Welt der Tiny Houses erstellt: Tiny House kaufen – das sollten Sie darüber wissen, Tiny House bauen – in Eigenregie zum mobilen Haustraum und Tiny House Kosten – so wenig kostet Sie Ihr mobiles Eigenheim.

Neue Ideen aus den USA sind wir gewohnt. Aber dass ausgerechnet aus einem Land mit Platz im Überfluss die Idee zu Mini-Wohnhäusern kommt, erstaunt im ersten Moment. Doch Not macht erfinderisch. Die Finanz- und Immobilienkrise in Amerika hat viele Menschen um ihre Ersparnisse und um bezahlbaren Wohnraum gebracht. Da mussten alternative Wohnideen entwickelt werden, wenn man nicht unter der Brücke einziehen wollte. Alte Bauwagen, Container und Gartenhäuschen wurden kreativ umfunktioniert und boten das Nötigste zum Wohnen. Viele fanden Gefallen daran und statteten die wenigen Quadratmeter so aus, dass sie ortsungebunden und sogar autark leben konnten.

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Damit hatten die Betroffenen nicht nur eine Lösung für ihr Problem gefunden, sondern ganz offenbar einen Nerv getroffen. Wo immer Fotos und Baupläne von einem Tiny House veröffentlicht werden, teilen Hunderttausende Interessenten diese und verfolgen jeden Arbeitsschritt. Auch in Europa. Und längst auch in Deutschland.

Ein Tiny House in Deutschland fasziniert und inspiriert

Wer schon einmal Urlaub in einem Wohnmobil oder auf einer Segeljacht gemacht hat, kennt das Gefühl. Erst wirkt alles sehr klein. Gleichzeitig schafft der Puppenstubencharakter zunehmend ein Gefühl von Geborgenheit und Aufgeräumtheit. So manchen hat die Leidenschaft derart gepackt, dass gleich das ganze Leben umgekrempelt wurde. Eine Lust, die einige auch beim Anblick eines Tiny House in Deutschland und Europa erleben. Die Aussicht, trotz ausreichenden Komforts mit weniger finanziellem Ballast mehr Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit leben zu können, reizt.

Hat man seinen Hang zum Minimalismus noch nicht entdeckt, sollte man ihn schnell trainieren. Auf einer Grundfläche von ca. 9,5 qm² bis 30 qm² bei einem mobilen Tiny House Deutschland und bis zu 55 qm² bei feststehenden Eigenheimen geht es reduziert zu. Dabei werden mit kreativen Ideen alle Ecken ausgenutzt. Die bevorzugt natürlichen und diffusionsoffenen Materialien bieten ein angenehmeres Klima und eine bessere Wohnqualität, als in den üblichen Campingmobilen. Neben Holzbauweise sind auch „Tinys“ in Massivbauweise und weiteren Materialien möglich.

Je nach Größe und Ausstattung gibt es ein Tiny House in Deutschland bereits ab 20.000 EUR schlüsselfertig. Wer lieber selbst Hand anlegt, kann Fertigbausätze ab 5.000 EUR kaufen.

Mit kleinem ökologischem Fußabdruck leben

Die Gründe für die Lust an einem Tiny House in Deutschland sind sehr individuell. Oft sind es gesellschaftliche und umweltrelevante Fragen, auf die man Antworten sucht, z. B. auf Überfluss, Wohnungsnot, hohe Mieten, mangelnde Flexibilität. Aber auch der Wunsch nach Ausbruch aus dem Mainstream und die Nutzung nachhaltiger Energien stehen im Vordergrund. Auch wer komplett autark leben möchte, findet bei einem Tiny House in Deutschland trotz des geringen Raumangebotes ein breites Betätigungsfeld.

Der ökologische Fußabdruck soll für viele Tiny House-Liebhaber möglichst klein bleiben. Dafür gibt es reichlich Spielraum. Ausgestattet mit Sattel- oder Pultdach lässt sich das Regenwasser kostensparend auffangen und weiter verwenden. Wasserfässer, Trockentoiletten und Solarkollektoren zur Generierung von Strom stehen im Fokus. Bereits beim Bau ist eine gute Dämmung wesentlich, schließlich will man im Winter auch darin leben können. Wer lange Freude daran haben möchte, sollte sich auch intensiv mit der Statik befassen und sein Tiny House in Deutschland fit gegen alle Witterungseinflüsse machen. Spezielle Workshops dazu werden bereits angeboten, z. B. hier: Workshop.

Im Spannungsfeld zwischen Individualität und Vorschriften

Ein Tiny House in Deutschland gibt es in den unterschiedlichsten Varianten. Vom einfachen Minihaus im Stil eines ausgebauten Bauwagens bis zum Designerloft findet sich inzwischen alles. Besonders im Ausland überraschen innovative Konstruktionen, die inspirieren und keinen Wunsch offen lassen. Bei einem Tiny House in Deutschland reibt sich der Wunsch nach Freiheit und Flexibilität noch an einigen gesetzlichen Regelungen. Je nach fahrbarem Unterbau oder festem Grund will eine ganze Reihe an Vorschriften beachtet werden. Das Spannungsfeld zwischen der individuellen Idealvorstellung und den rechtlichen Bedingungen ist groß. Denn ein Tiny House, das stationär auf Stelzen oder einem Fundament auf einem Grundstück steht, ist hierzulande ein normales Eigenheim. Und das unterliegt dem öffentlichen Baurecht.

Darf es etwas komplizierter sein? Auch ein Tiny House in Deutschland, das auf einem Anhänger mit Rädern installiert ist, aber zum dauerhaften Wohnen stationär auf einem Grundstück steht, ist eine bauliche Anlage. Es unterliegt dem Baurecht und zugleich der Straßenverkehrsordnung. Als Bauherr und Eigentümer eines Tiny House haben Sie sich also mit einer ganzen Reihe von Anforderungen und Regelungen zu beschäftigen. Nur bei deren Einhaltung können Sie mit einer Genehmigung rechnen.

Tiny Houses in Deutschland – ungebunden und minimalistisch unterwegs sein

Wer seine neu gewonnene Tiny House-Leidenschaft flexibel ausleben möchte, baut sein Minihaus auf einen Unterbau mit Rädern. So ist man – je nach Größe und Gewicht seines Schneckenhauses – zumindest theoretisch ortsunabhängig. Denn bis zu einer Zuglast von 3,5 t darf man sein Eigenheim mit einem zugkräftigen Fahrzeug selbst ziehen. Darüber hinaus braucht es schon einen Lkw oder einen Traktor, um die Parkposition zu wechseln.

Den Standort muss man allerdings meist länger suchen. Denn in Deutschland ist das Abstellen in der Natur oder in Wohngebieten nicht ohne Weiteres erlaubt. Ob mobil oder feststehend, wichtig sind ausgewiesene Plätze, bestehende Bebauungspläne und die Regeln der Gemeinde oder Stadt, was z. B. die optische und bauliche Kompatibilität zu anderen Gebäuden betrifft. Außerdem ist das Grundstück zu erschließen oder zumindest das Tiny House in Deutschland an öffentliche Einrichtungen, wie das Abwassernetz, anzuschließen.

Bei der Umsetzung helfen Ihnen Anbieter aus Ihrer Region und unsere Artikelreihe. Denn trotz Baugenehmigung und Erschließung  ein Tiny House in Deutschland und Europa macht Lust auf mehr. In unseren Artikeln Tiny House kaufen – das sollten Sie darüber wissen, Tiny House bauen – in Eigenregie zum mobilen Haustraum und Tiny House Kosten – so wenig kostet Sie Ihr mobiles Eigenheim informieren wie Sie, was in Deutschland legal und realisierbar ist, mit welchen Kosten Sie rechnen sollten und welche Anbieter Sie dabei unterstützen können.

Foto: Pixabay/Michelle Maria

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