Welche Fehler machen Immobilien-Erstkäufer?

In der Regel kauft man ein Haus 1 mal im Leben. Deshalb ist es ganz klar, dass Erstkäufer viele Dinge falsch angehen – oder zumindest über Umwege. Hier möchten wir allen Erstkäufern die typischen „Fehler“ aufzeigen.

1. Erstkäufer wissen nicht, was Sie wollen

Als Erstkäufer ist man im ersten Moment wahrscheinlich ziemlich „erschlagen“ vom Angebot, dass in den Immobilienportalen und bei den örtlichen Maklern herrscht. 20, 30 oder sogar 50 angebotene Immobilien sind, je nach Objektkategorie, keine Seltenheit.

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Wie verbindlich ist ein Kaufpreisangebot?

Uns erreichte in den vergangenen Tagen die Frage, wie verbindlich ein Kaufpreisangebot ist und ob man trotz Kaufpreisangebot doch noch auf den Kauf verzichten kann.

Trotzdem der Sachverhalt nur äußerst oberflächlich geschildert wurde, versuchen wir die Frage wie folgt zu beantworten: Grundsätzlich sollte hier die Thematik „Antrag und Annahme“ betrachtet werden, die sich in den §§145 ff. BGB regelt. Demnach ist man an seinen Antrag gebunden, es sei denn, dieser wird als freibleibend, unverbindlich o.ä. gekennzeichnet. Natürlich ist man nicht ewig an den Antrag gebunden, sondern nur so lange, wie man unter normalen Umständen die Annahme erwarten kann.

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Denkmalschutz in Deutschland: Wie wird ein Gebäude zum Denkmal?

Die 16 Bundesländer definieren den Begriff „Denkmal“ unterschiedlich, teilweise muss ein öffentliches Interesse an der Erhaltung bestehen, teilweise müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein – oder auch beides. Der Denkmalschutz in Deutschland ist Aufgabe der einzelnen Bundesländer, diese sind geregelt in den Denkmalschutzgesetzen des jeweiligen Landes.
Ganz allgemein kann man sagen, dass sowohl die Denkmalwürdigkeit wie auch die Denkmalfähigkeit gegeben sein muss. Denkmalwürdigkeit beschreibt z.B. die besondere historische Bedeutung des Gebäudes oder auch die besondere architektonische Gestaltung, auch die Bedeutung für die Prägung des Stadtbildes kann hier ein Faktor sein. Unter Denkmalfähigkeit versteht man die Erhaltungsfähigkeit des Gebäudes; so werden baufällige Gebäude nicht als Denkmal deklariert, wenn nach den Erhaltungsmaßnahmen der Denkmalcharakter hinfällig wäre.

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Experteninterview zur Wohneigentumsquote in Deutschland – „Weil viele mieten, sind wir gut durch die Krise gekommen“

Grundbuchblog: Fast 80 Prozent der Spanier leben in den eigenen vier Wänden; in Großbritannien sind es etwa 70 Prozent der Einwohner, in Deutschland nur 43 Prozent. Woran liegt das?

Michael Voigtländer: Nach dem zweiten Weltkrieg herrschte eine große Knappheit in Deutschland; sechs Millionen Wohnungen fehlten. Mit dem sozialen Wohnungsbau hat man damals ein Programm gestartet, das sich vor allem an den Mietwohnungsmarkt gerichtet hat.

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Wer schuldet die Erschließungsbeiträge?

Hallo!

Die Straße an der unser dieses Jahr gekauftes Haus liegt, ist in den beiden letzten Jahren erneuert worden, zusammen mit den Bürgersteigen.

Die damaligen Eigentümer wurden zu Beginn der Maßnahme informiert, dass Kosten auf sie zukommen werden, die Höhe konnte zu diesem Zeitpunkt nur geschätzt werden.

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Dingliche Rechte in Abteilung II des Grundbuches

Das Grundbuch (Papierform; jedoch inzwischen teilweise auch als elektronisches Grundbuch geführt) besteht aus verschiedenen Teilen:

  • Titelblatt: Das Titelblatt enthält unter anderem Angaben zum Amtsgericht, Angaben zum Grundbuchbezirk sowie die Nummer des Grundbuchblattes.
  • Bestandsverzeichnis: Das Bestandsverzeichnis beschreibt das jeweilige Grundstück in wirtschaftlicher Hinsicht, dazu gehören vor allem die Nennung von Gemarkung, Flur, Flurstück, Wirtschaftsart, Lage und Größe.
  • Abteilung I: Zeigt die früheren und aktuellen Eigentumsverhältnisse am jeweiligen Grundstück, außerdem wird der Grund der Eintragung eingetragen (Kauf, Erbfolge o.ä.).
  • Abteilung II: Enthält alle das Grundstück betreffenden, eintragungsfähigen Lasten und Beschränkungen.
  • Abteilung III: Hier werden alle Hypotheken, Grund- und Rentenschulden eingetragen.

Wir wollen in diesem Artikel Abteilung II des Grundbuches näher betrachten, denn hier schlummern die für den Immobilienkauf bzw. –verkauf wichtigen Informationen. Denn erstens ist ein Verkauf nur rechtskräftig, wenn alle im Grundbuch in Abt. I eingetragenen Eigentümer dem Verkauf zustimmen; somit ändern sich die Eigentumsverhältnisse eh im weiteren Verlauf des Eigentümerwechsels sowieso. Und zweitens wird in den allermeisten Fällen beurkundet, dass die Immobilie frei von Eintragungen in Abt. III des Grundbuches veräußert wird; somit ist auch diese Abteilung für den Käufer weniger interessant.

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Versicherungen für Immobilieneigentümer und Mieter (Interview)

GRUNDBUCHBLOG: Herr Sander, Sie haben Ihr eigenes Versicherungsbüro. Welche Versicherung würden Sie dem (zukünftigen) Hauseigentümer empfehlen?

Michael Sander: Grundsätzlich: Wohngebäude, Hausrat, Privathaftpflicht, eine bedarfsgerechte Altersvorsorge sowie eine Absicherung für laufende Kredite (z.B. für die Baufinanzierung).
Jeweils mit einer bedarfsgerechten Analyse in der persönlichen Situation. Jedes Haus ist anders, jede Einrichtung und auch in der individuellen Lebenssituation gibt es wichtige Unterschiede.

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Bodenrichtwert – eine Erklärung

Viele Makler stützen sich bei ihrer Preisfindung mitunter auch auf den sog. Bodenrichtwert. Hier erläutern wir, was der Bodenrichtwert ist und wie er zu verwenden ist. Wir haben bereits in diesem Artikel über die Immobilienbewertung gesprochen und uns hierzu bereits auf den Bodenrichtwert bezogen.

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Der hart umkämpfte Wohnungsmarkt in München

Hallo,

wir möchten uns in München Wohneigentum zulegen. Leider ist der „Markt“ (eigentlich ist gar keiner da…) hart umkämpft. Wir haben schon mehrere Wohnungen, die über Makler vermittelt wurden, besichtigt und gerne gekauft. Bisher kamen wir nicht zum Zuge – nicht mal unter die engere Auswahl der potentiellen Käufer.

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