Immobilienportale: Ein Vergleich der drei großen [Update]

Preisvergleich für gewerbliche Anbieter

 

Immobilienscout24
Immowelt Immonet
1 Objekt 66,39 € (Miete) 83,19 € (Kauf) 24,90 € 25,- €
bis 5 Objekte 179,- bis 229,- € 119,- € 99,- €
bis 10 Objekte 279,- bis 369,- € 199,- € 149,- €
bis 15 Objekte 349,- bis 489,- € 269,- € 189,- €
bis 30 Objekte 459,- bis 649,- € (bis 25 Objekte) 379,- € 269,- €
bis 50 Objekte 729,- bis 1.049,- € (bis 45 Objekte) 499,- € 369,- €

Preise sind jeweils für einen Monat. Alle Preise verstehen sich als Netto-Preise zzgl. MwSt. / ggf. sind Mindestlaufzeiten zu beachten. Die Preise für Kauf- und Miet-Anzeigen sind für gewerbliche Anbieter identisch, außer bei Immobilienscout24.

Preisvergleich für Privatanbieter

Immobilienscout24 Immowelt Immonet
14 Tage Laufzeit Miete: 49,00 €
Kauf: 59,00 €
Miete: 24,90 €
Kauf: 34,90 €
Miete: 34,95* €
Kauf: –
4 Wochen Laufzeit Miete: 79,00 €
Kauf: 99,00 €
Miete: 39,90 €
Kauf: 49,90 €
Miete: 44,95* €
Kauf: 64,95* €
3 Monate Laufzeit Miete: 159,00 €
Kauf: 199,00 €
Miete: 99,90 €
Kauf: 129,90 €
Miete: 99,95* €
Kauf: 139,95* €

*Preise für Berlin. Immonet macht als einziges Immobilienportal für Privatanbieter unterschiedliche Preise für jedes Bundesland.

Immobilienportale Vergleich nach Reichweite

Immobilienportal 04.2013  11.2013
Immobilienscout24 192,9 185,5
Immonet 90,12 74,5
Immowelt 86,64 105,9

Aktuelle Reichweite der Immobilienportale.

Fazit

Immobilienscout24 führt die Preisliste deutlich an, ist aber auch bei der Reichweite auf dem ersten Platz. Vorsicht ist bei der Laufzeit geboten, da sich die Verträge bei allen Immobilienportalen automatisch verlängern.

Sicherlich ist es schwierig, ohne Schaltung in einem Immobilienportal Immobilien zu vermieten oder zu verkaufen. Die meisten Interessenten suchen heutzutage online. Gar nicht in den Immobilienportalen präsent zu sein, ist also sicherlich der falsche Weg.  Allerdings suchen Interessenten überwiegend in allen großen Immobilienportalen und beschränken sich nicht nur auf eins.

Somit könnte man sich unserer Meinung nach sowohl als privater wie auch gewerblicher Anbieter ruhig auf ein günstiges aber reichweitenstarkes Immobilienportal beschränken.

Wer zusätzlich in einem der nicht genannten oft kostenlosen Immobilienportale inseriert, gewinnt nicht nur an Reichweite, sondern unterstützt auch das jeweilige Immobilienportal und den Wettbewerb zwischen den Immobilienportalen.

Wenn Sie etwas von einer Preisveränderung mitbekommen, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen oder ein Kommentar schreiben. Offizielle Pressemeldungen sind zu diesem Thema (leider) eher selten, deshalb sind wir für jeden Hinweis dankbar.

Update 16.7.13: Wegen einer Preiserhöhung bei Immobilienscout24 für gewerbliche Anbieter.

Update 11.11.13: Immowelt Preiserhöhung: Private und gewerbliche Anbieter betroffen

Update 05.06.2014: Immonet: Preiserhöung für private Anbieter

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24 Gedanken zu „Immobilienportale: Ein Vergleich der drei großen [Update]

  1. Sehr geehrtes Team vom Grundbuchblog,

    vielen Dank für die Übersicht der Preise von den einzelnen Immobilienportalen.
    Endlich hat man einmal die genauen Konditionen auf einem Blick und man muss sich nicht ständig selbst durch den „Tarifdschungel“ wühlen.

    Auch an dieser Stelle einmal ein „dickes“ Lob an den gesamten Inhalt von grundbuchblog.de .

    Ich bin erst vor ein paart Tage auf Ihre Seite „gestoßen“ aber seither fast täglich zu Gast bei Ihnen.

    Viele Grüße

    Immobilienmakler Christian Sieger

  2. Auch meinerseits besten Dank für diese Marktübersicht. Da der Springerverlag nun doch nicht bei Scout einsteigen wird, bleibt zu hoffen, dass die Preisspirale sich nicht noch weiter nach oben dreht.

  3. Hallo zusammen,

    mich würde einmal interessieren, welches Immobilienbüro noch auf den drei großen Immobilienportalen (Immoscout, Immowelt, Immonet) gleichzeitig zusammen inseriert.
    Wir nutzen alle drei Portale, was natürlich schon ein Kostenfaktor ist.

    Hat jemand Erfahrung damit ob es sich auf die Nachfrage auswirkt wenn man nur auf Immoscout oder Zwei Portalen seine Objekte einstellt. Bzw. hat dies schon jemand aus der Runde einmal getestet?

    Vielen Dank, für die Rückmeldung.
    Christian Sieger (Zertifizierter Immobilienberater bwgv Akademie)

  4. Der Immoscout übertreibt leider so mit seinen Preisen, wir nutzen als kleine Hausverwaltung schon seit längerer Zeit nur noch Immonet, Immowelt und Objektsuche24. Die Neuvermietungen laufen weiterhin gut.

  5. „So gaben jeweils über 80% der Befragten an, sowohl auf Immonet wie auch ImmobilienScout24 nach geeigneten Immobilien zu suchen, gefolgt von Immowelt mit 55%. Lediglich 12,3% gaben an, die Immobilie auch über einen Makler zu suchen.“

    Auf Seite 3 der Studie zur Nutzung von Immobilienportalen 2012 http://www.immostudie.de/html/immo_2012.pdf

  6. Die Sichtbarkeitszahlen sollten mal wieder aktualisiert werden. Da hat sich seit der Erhebung sehr viel getan:
    Immobilienscout24.de 185,45
    Immowelt.de 108,37
    Immonet.de 73,99

  7. Sind immonet oder immowelt eine wirkliche Alternative zu immoscout24?

    Mich würden weitere Erfahrungen zu diesem Thema interessieren.

    Leider musste ich feststellen, dass einige die Preispolitik von immoscout verteufeln, aber dennoch weiter dort im großen Stil inserieren.

  8. Ich kann nur empfehlen, im eigenen Geschäftsgebiet mal die üblichen Suchen auf den großen Portalen zu machen. Hier im Norden zum Beispiel hat Immonet fast immer mehr Immobilien (und gefühlt lustiger Weise auch bessere Objekte), als der angebliche Marktführer. Also am besten selbst recherchieren und vor allem auf den Kunden-Bauch hören ;-)

  9. Hallo liebe Kollegen,

    aus eigener Erfahrung heraus, sollte jeder schauen in welchem Gebiet er sich bewegen möchte und welche Immobilienarten angeboten werden. Je nachdem ist es mehr oder weniger sinnvoll viel Geld für ImmoScout24 auzugeben. Im Süden von Deutschland ist Immowelt eine echte Alternative. Wir arbeiten hauptsächlich mit Immonet und sind sehr zufrieren, da wir uns über Anfragen nicht beklagen können.

    Ich muss gestehen bei Immoscout immer einen kleines Paket nebenbei noch zu haben um auch diese Interessenten abzugreifen, jedoch werden diese Angebote häufig gewechselt.

    Im Prei/Leistungsvergleich ist nach unseren Erfahrungen Immonet die Nummer 1. Jedoch wird vermutlich ein anderer Immobilienmakler in Norddeutschland oder Ostdeutschland etwas anderes sagen.

  10. Unsere Erfahrungen dazu ist es, dass bei Inseraten außerhabl von Immoscout die Rückmeldungen sehr gering sind.
    Da aber Zeit Geld ist, egal ob Verkauf oder Vermietung, ist man dann bereit den Höchstpreis beim Platzhirsch zu zahlen.

  11. Immonet und Immowelt fusionieren
    ganz aktuell

    Scout nutzt die Marktmacht ja erheblich zu seinen Gunsten aus. Toll, endlich mal mehr Konkurrenz im Markt. Jetzt fusionieren die beiden anderen Immowelt und Immonet miteinander.
    Bin mir sicher, dass der Platzhirsch Scout hier schon passende Gegenmaßnahmen geplant hat. Scout wird sich sicher nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Neue Marktteilnehmer wie http://www.immobase.de könnten dabei ein wenig mitmischen und zusätzlich Unruhe stiften. Es bleibt spannenden – vor allem mit der neuen und kommenden Gesetzgebung „Bestellerprinzip“ gibt es weitere Risiken, aber auch Chancen.

  12. Nun, ich kann mich nur noch einmal wiederholen:

    wir, ebenfalls im Ruhrgebiet ansässig, können nach einer Testphase, in der wir parallel zum Scout ein anderes, großes Portal ausprobiert haben, sind senr zufrieden. Die Anfragen sind etwas geringer, aber wenrte Kollegen, der Umsatz ist nicht rückläufig!

    Wir brauchen immer nur einen Käufer oder Mieter pro Immobilie. Was nutzen mir 100 Anfragen, die ich alle bearbeiten muss. Von den 100 sind dazu noch mind. 50 nicht zu gebrauchen und belasten unsere
    Ressourcen. Dann lieber nur 70 Anfragen, die am Ende eine bessere Qualität haben. Also, wir sind ohne Scout sehr zufrieden. Zudem ist Kommunikation mit den Mitbewerbern vom Scout deutlich angenehmer, weil wir nicht als einen zu melkenden Vollidioten wahrgenommen werden.

  13. Hallo liebe Kollegen,

    dieses Thema ist sehr gut, damals im Jahr 1998 – 2002 war Immoscout24 für den privaten Anbieter kostenfrei, weil damals die Zeitung die Nummer 1 war, jedoch mussten die gewerblichen Anbieter bezahlen.
    Heute 2015 bringt eine Zeitungsanzeige sehr wenige oder überhaupt keine Interessenten. Ich hoffe, dass Immoscout24 bald nicht mehr die Nummer 1 ist, dann werden vermutlich die Preise fallen. Das kleinste Paket wurde einfach verdoppelt, jedoch ist unsere Courtage seit vielen Jahren stabil geblieben.
    Wer schon einmal ein Seminar mir Georg Ortner hatte, der kann sagen, was so möglich ist (z.B. Rotation usw.). Ich kenne bereits über 10 Kollegen die gewechselt haben (vermutlich wegen der jährlichen Preiserhöhungen?).
    ;-)

  14. Wie der Name schon sagt, hier schreibt eine der von immobilienscout24.de gemolkenen Kühe. In einer unbeschreibbaren Weise sucht scout „MITGLIEDSCHAFTEN“! zu vermarkten. Vorher sprach man von Anbieter und Kunde, eine gesunde Interessenmischung. Die Gesundheit geht mit dem geplanten Börsengang und dem maximalen Gewinnstreben abhanden. Zahlen wir heute ca. 400,– pm. würden wir morgen das Doppelte zahlen. Verkauft wird das alles mit Zusatznutzen, den wir aber vorher schon nicht haben wollten bzw. nach Bedarf zubuchten. Die Verkaufsart und Taktik ist typisch amerikanisch. Die Mitarbeiter in viel- und letztendlich nichtsagender Rhtetorik (also politisch) geschult und schwankend zwischen Arroganz und Überheblichkeit. Scout bietet grundsätzlich ein gutes Angebot, ohne Frage. Aber manche Dinge gehen einfach zu weit. In diesem Fall: amy go home.

  15. Ich bin heute auch mal wieder auf die Suche nach weiteren Immobilienportalen gegangen und auf den doch schon recht alten Beitrag gestoßen. Wer sich die aktuellen Preise der Portale anschaut fällt ja hinten über. Ich inserieren hauptsächlich auf dem kostenfreien Immobilienportal http://www.immo4trans.de und habe darüber einige qualifizierte Anfragen erhalten.

  16. Unser Hauptgeschäft ist der Immobilienverkauf und wir inserieren in den Portalen IS24 und Immonet. Hier in Hessen schauen wohl sehr wenige in Immonet rein. Nur ein verschwindet geringer Prozentsatz an Nachfragen kommt über Immonet rein. Bisher haben wir dieses Portal für unseren Objektüberhang genutzt, um die Kosten bei IS24 nicht noch höher werden zu lassen. Mit der Mitgliedschaft bei IS24 könnte sich das jetzt auch ändern. Die Preise sind zugegeben wirklich unverschämt, aber der Erfolg ist nun mal nicht abzustreiten.

  17. Immobilienscout ist meiner Meinung nach schon das beste Immobilienportal von allen. Das liegt aber auch danach, dass die anderen einfach nicht vernünftig nachziehen. So werden auch angesichts der für mich sehr hohen Preise viele bei Immobilienscout bleiben.

    Mal eine Anmerkung am Rande: Frage mich schon seit langem warum gerade im privaten Bereich das Inserieren eines Autos bei Autoscout gänzlich kostenlos ist wohingegen die Anzeige bei Immobilienscout was kostet.

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