Immobilienmakler werden – aber wie?

Obwohl Immobilienmakler nicht immer den allerbesten Ruf haben, möchten immer noch wahnsinnig viele diesen Beruf ergreifen und Immobilienmakler werden. Da die Berufsbezeichnung „Immobilienmakler“ nicht geschützt ist, führen viele Wege hier zum Ziel:

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  1. eine kaufmännische Ausbildung zum/zur  „Immobilienkaufmann/-frau“ Die Ausbildungsordnung wurde hier geändert, sodass sich Auszubildende nunmehr in eine bestimmte Richtung spezialisieren müssen.
  2. ein Studium im Bereich „Immobilienwirtschaft“ Hier kommen z.B. Fachgebiete wie Immobilienmanagement oder auch Immobilienökonomie in Frage.
  3. als „Quereinsteiger“ Ohne Vorkenntnisse einfach mal drauf los makeln und sein Glück versuchen.

Grundsätzlich empfinde ich den ersten Weg als den besten Weg. Hier wird in einer 3jährigen Ausbildung solides Grundwissen in den gängigen Bereichen der Maklertätigkeit vermittelt. Den größten Teil der Wissensvermittlung übernimmt hier jedoch der jeweilige Ausbildungsbetrieb, in dem täglich „an der Front“ gearbeitet wird. Schwierig wird nach der Umstellung der Ausbildungsordnung die Spezialisierung, denn sinnvoll ist einzig eine Spezialisierung entsprechend des Ausbildungsbetriebes; unglücklich ist, wenn man sich eigentlich gar nicht in diese Richtung spezialisieren will. Denn im seltensten Fall bieten die ausbildenden Betriebe das gesamte Spektrum der Tätigkeiten eines/einer Immobilienkaufmannes/-frau an.
Die Ausbildung bildet in jedem Fall eine solide Grundlage, um Immobilienmakler zu werden. Anschließend stehen vielerlei Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung; sei es eine offizielle über die zuständige Industrie- und Handelskammer oder über externe Träger.

Absolventen eines Studiums der Immobilienwirtschaft haben oft das Problem, dass sie theoretisch topfit sind, praktisch aber „keine Ahnung haben, von dem was sie da tun“. Erschwerend hinzu kommt, dass Theorie und Praxis in einigen Bereichen stark auseinanderklaffen. Je nachdem, in welchem Bereich man später arbeiten möchte, wäre eine praxisnahe Ausbildung besser als ein theoretisches Studium.

Die Quereinsteiger verursachen häufig den schlechten Ruf der Immobilienbranche. Selbst wenn man Motivation etc. mitbringt, fehlt den Quereinsteigern einfach das Grundwissen, um ein wirklich erfolgreicher Immobilienmakler werden zu können. Dieses Grundwissen kann ansatzweise in den vielseitig angepriesenen Wochenendseminaren vermittelt werden, aber eben auch nur ansatzweise. Grade im Miet- und Grundstücksrecht gibt es so viele Ausnahmen, Regelfälle und sonstige Eventualitäten, die ein Quereinsteiger keinesfalls in der jeweiligen Tragweite begreifen kann. Ausnahmen machen ja immer nur dann Sinn, wenn die Regel bekannt ist.

Um im Angestelltenverhältnis anzufangen, ist keinerlei Qualifikation notwendig. Um sich als Immobilienmakler selbstständig zu machen, benötigt man lediglich eine Gewerbeerlaubnis, die in der Regel problemlos bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu bekommen ist. Natürlich kann auch ein Quereinsteiger ein hervorragender Makler werden, doch meine persönliche Meinung ist, dass grundsolides Fachwissen eine bessere Voraussetzung für Erfolg ist als (fadenscheinige) Wochenendseminare.

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31 Gedanken zu „Immobilienmakler werden – aber wie?

  1. Jemand der Branchenfremd ist sollte meiner Meinung nach ein wenig hereinschnuppern um herauszufinden ob einem dieser Job überhaupt liegt. Denn meistens ist es doch so, dass man sich möglicherweise etwas anderes drunter vorstellt. Ein kurzes Praktikum ist da zu empfehlen und die Immobilienmakler sind dem auch nicht abgeneigt.
    Viele Grüße

  2. Hallo Panek,

    sicherlich wäre ein Praktikum eine gute Möglichkeit, sich den Alltag als Immobilienmakler anzusehen – allerdings sehe ich hier Schwierigkeiten in der zukünftigen Konkurrenzsituation.

    Nach Abschluss des Praktikums wird sich der Praktikant ja als neuer Konkurrent entpuppen. Ich bin immer der Meinung, dass Konkurrenz gut für die eigene Unternehmensleistung ist, jedoch sehen das viele Kollegen sicherlich anders. Wer zeigt einem direkten Konkurrenten schon gern die eigenen Tipps & Tricks?

    Viele Grüße,
    Immobilienmaklerin Stephanie Müller

  3. Hallo, ich möchte dem gerne noch eine vierte Möglichkeit hinzufügen: Interne Ausbildung als Lizenznehmer eines großen Maklernetzwerks. Auch hier lernt man quasi wie in einer Ausbildung Theorie und Praxis parallel, profitiert gleichzeitig von der Arbeit mit einem erfahrenen Team und der Betreuung der Büroinhaber – selbständig, aber nicht allein.

    Ihr
    Sebastian Hueber

  4. Da möchte ich auch mal wieder meinen Senf dazu geben: ich habe die Theorie des Immobilienmaklers im Wege eines Fernstudiums aufgesogen und kann das wirklich nur empfehlen. Man bekommt für recht überschaubares Geld jede Menge Wissen, recht gute Bücher (super als Nachschlagewerke) und durch die laufenden Prüfungen hat man ein gutes Feedback, wie fit man wirklich ist. Am Ende kann man dann noch eine Zusatz-Prüfung ablegen und sich so ein Diplom bzw. Zertifikat erarbeiten (ja, ich habe dafür tatsächlich eine Diplomarbeit geschrieben).

  5. Hallo Herr Hueber,
    hallo Herr Aßmann-Funk,

    stimmt, diese (vierte und fünfte) Möglichkeiten gibt es auch.

    Bei der Franchise-Sache sehe ich die Nachteile darin, dass der Lizenznehmer keine eigenen Aktivitäten einbringen kann. Gerade solche festen Systeme sind oft sehr eingefahren in ihrer Art, wie sie das Geschäft angehen.
    Außerdem sind solche Systeme oft nur auf das aktuelle Geschäft ausgerichtet. Soll heißen, dass die Lizenznehmer zwar oberflächlich den Ablauf eines Immobilienverkauf kennen lernen, aber das fundierte Hintergrundwissen oft fehlt.

    Den Einstieg über ein Fernstudium halte ich persönlich für okay, allerdings sehr theoretisch. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein solches Fernstudium oft nur nach „Schema F“ abläuft. Es gehört viel Eigeninitiative dazu, die Lerninhalte auch mal kritisch zu hinterfragen, und es erfordert viel Praxis, die theoretischen Inhalte auch auf einen praktischen Fall übertragen zu lernen.

    Viele Grüße,
    Immobilienmaklerin Stephanie Müller

  6. Ich kann jetzt nicht pauschal für alle Franchise-Systeme sprechen, sondern aus eigener Erfahrung nur für das mit dem Heißluftballon ;-)
    Hier gibt es im Rahmen der CI noch ausreichend Freiheitsgrade, um seine eigenen Ideen und seine Persönlichkeit umzusetzennund einzubringen. Ein gewisser Leitfaden kann gerade am Anfang nicht schaden, vor allem wenn er sich bereits über 40 Jahre entwickelt und etabliert hat.

  7. da es meiner Ansicht nach keine Zulassungsregeln gibt, kann jeder Makler werden. Das Wichtigste ist doch eher, ob einem der Job liegt. Als Makler muss man sich nicht nur um die Kunden kümmern, sondern auch das Produkt immer wieder neu besorgen (was ein bisschen schwierig sein kann, da es sich nicht vermehren lässt). Kurz gesagt, da ist kein Automatismus möglich. Weiterhin muss man eine gehörige Haftkraft aufweisen, da beide Marktteilnehmer (Verkäufer und Käufer) auf die es für den Makler ankommt, eine gehörige Fluktuationsenergie aufweisen.
    viele Grüße, A.Bolter

  8. Insgesamt kann man, glaube ich, nur begrüßen, dass es überhaupt immer mehr offizielle Möglichkeiten einer Makler-Ausbildung gibt.
    Sobald auch der Otto-Normalbürger verstanden hat, dass man Immobilien nicht mal eben „nebenher“ vermakeln kann sondern es einer fundierten Ausbildung bedarf, ist uns allen geholfen!

  9. Ob es lernbar ist, bzw. gelernt werden muss, was ein Makler macht, weiß ich nicht. Vielleicht schadet ein wenig Ignoranz nicht, denn was man braucht ist die oben beschriebene Haftkraft, das hat mit Wissen nichts zu tun. Im Gegenteil. Letztendlich geht es weniger um das Wissen der ökonomischen Zusammenhänge, sondern mehr darum, bei den Kunden am Ball zu bleiben.
    lG, A. Bolter

  10. Wichtige Voraussetzungen, die Du als Makler besitzen mußt, sind auf jeden Fall Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungs- und Verkaufsgeschick.

  11. Hallo Herr Hueber,

    sicherlich kann ein gewisser Leitfaden nicht schaden.

    Allerdings glaube ich, wenn man bereits Erfahrungen im Immobilienbereich hat, dass die zu zahlenden Franchise-Gebühren zu hoch sind – gerade, weil „man ja eigentlich schon weiß, wie es geht“.

    Aber für einen Quereinsteiger ist es sicher nicht verkehrt, „an die Hand genommen zu werden“.

    Viele Grüße,
    Immobilienmaklerin Stephanie Müller

  12. Hallo Herr Fischbacher,

    die Möglichkeiten einer offiziellen und fundierten Ausbildung gibt es zwar, allerdings heißt das noch lange nicht, dass die zukünftigen Makler diese auch nutzen ;)

    Die Gewerbeerlaubnis kann man (meines Wissens nach) immer noch ohne Vorkenntnisse kaufen.

    Wahrscheinlich ist es auch in der Immobilienbranche wie in vielen anderen Bereichen: Jeder Kunde muss zuerst einmal „auf die Nase fallen“, bevor er sich auf einen Fachmann verlässt.

    Viele Grüße,
    Immobilienmaklerin Stephanie Müller

  13. Das halte ich für etwas zu kurz gedacht. Die interne Ausbildung ist sicher am Anfang ein gutes Argument für ein Franchise, langfristig sehe ich aber auch für erfahrene Makler zwei Aspekte als sehr wertvoll: den Austausch im Netzwerk und die Zugehörigkeit zu einer großen und bekannten Marke. Beide Faktoren können einen großen Beitrag zum Erfolg haben und damit die zu zahlenden Abgaben an das Unternehmen aufwiegen bzw. vergessen machen. Es gibt übrigens gewaltige Unterschiede zwischen den verschiedenen Marken, was die prozentalen Abgaben angeht.

  14. Hallo Herr/Frau Bolter,

    Ihrer Meinung, dass man als Makler nicht zwingend (Fach-)Wissen braucht, widerspreche ich ausdrücklich.

    Hier sind wir genau beim Kern der Diskussion:
    Es nützt nichts, wenn ein Makler „das Blaue vom Himmel reden kann“, die fundierten Kenntnisse müssen einfach vorhanden sein.
    Sie gehen ja auch nicht zu einem Arzt, der keine medizinische Ausbildung hat, dafür aber den Puls messen und die Reflexe testen kann.

    Viele Grüße,
    Immobilienmaklerin Stephanie Müller

  15. Hallo Herr Hueber,

    vielleicht kommt es hier auf den Typ Mensch an:
    Für den einen ist es vielleicht hauptsächlich wichtig, als Makler selbstständig arbeiten zu können.
    Für den anderen ist vielleicht auch ausschlaggebend, den eigenen Namen bekannt zu machen.

    Sicherlich haben beide Konzepte Vor- und Nachteile, die für das eigene Vorhaben und nach den eigenen Prioritäten abgewogen werden müssen.

    Viele Grüße,
    Immobilienmaklerin Stephanie Müller

  16. Da möchte ich Frau Müller zustimmen, es ist eindeutig eine Typ-Frage, ob ich allein und vollkommen selbstbestitmmt, aber eben auch allein mit all der Verantwortung arbeiten möchte, oder ob ich mich in ein erprobtes System begebe, das vielleicht etwas mehr Sicherheit (gerade am Anfang) bietet.
    Für mich persönlich kam Franchise nicht in Frage, ich habe das Kapital lieber für mein eigenes Unternehmen genutzt :-)

    Viele Grüße und allseits eine erfolgreiche Woche,
    Karsten Aßmann-Funk

  17. Zu den „3“ Typen muss ich sagen dass ich alle 3 über die Jahre kennenlernen durfte und bei allen auch auf unseriöse Beispiele getroffen bin. Man muss hier schon der bestimmte Typ Mensch sein, der mit Kunden gut umgehen kann, rethorisch geschult ist und auch sich mit Immobilien auskennt. Vielleicht handwerklich auch was drauf hat und auch einen kaufmännischen Background hat.

  18. Leider hat der Maklerberuf allgemein einen etwas schlechten Ruf.. viele können den erhobenen Preis für die Leistung des Makler nicht nachvollziehen. Doch auch ich als Student des Fachbereichs Immobilienwirtschaft bin der Meinung, dass viele der Makler nicht umsonst ein so hohes Einkommen hätten, wenn sie wirklich eine schlechte Dienstleistung oder Service anbieten würden. Das ist schon oft gerechtfertigt so – klar gibt es da auch mal Ausnahmen.

  19. Oben stand was von einem Vergleich , Arzt und Makler :-)) ..bitte …Vertrieb ist Vertrieb …wenn die Unterschrift sitzt , Sitzt auch die prov

  20. Hallo Thorsten,

    ob die Höhe der Provision tatsächlich gerechtfertigt ist, ist vielmals umstritten.
    Der Kunde sieht oft nur seine eigene Situation: Makler anrufen, 2-3mal besichtigen, Vertrag unterschreiben, Rechnung bekommen. Oftmals geht hierbei jedoch unter, dass der Makler viele, manchmal sehr viele Besichtigungen/Termine hat, bei denen gar nichts rumkommt. Objekt passte halt nicht, Preisverhandlung nicht erfolgreich, was auch immer.

    Die Höhe der Provision kann immer nur eine Art Misch-Kalkulation sein. Die einen Objekte gehen „von alleine“, die anderen sind auch mit viel Anstrengung nicht zu drehen.
    Hierbei müssen die abgewickelten Immobilien auch die Kosten der nicht verkauften/vermieteten Objekte auffangen.

    Viele Grüße,
    Immobilienmaklerin Stephanie Müller

  21. Bezüglich der Provision muß der Makler aus meiner Sicht ganz einfach einen Mehrwert bringen, vor allem für den, der ihn bezahlt. Das kann bei einer Vermietung ein neuer Bodenbelag sein, den der Mieter gern hätte und der Makler noch mit dem Vermieter heraushandeln kann, oder eben beim Verkauf der volle Service, bis hin zum Notar.

  22. Die Sache mit dem Mehrwert aushandeln, halte ich für eine sehr faire Lösung. So sind meist beide Seiten zufrieden.

  23. Leider ist es so, dass sich viele auf diesem Markt tummeln, die außer einer Gewerbezulassung kaum etwas an Fachqualifikation mit sich bringen.

    Wer seriös arbeiten will – und nur so wird man lange auf diesem heiß unkämpften Markt sich positionieren können – braucht kaufmännische Qualitäten, Menschenkenntnis und Immobilienfachwissen. Für uns kommen nur Bewerber mit einer kaufmännischen Ausbildung oder einem entsprechenden Studium sowie einer Affiniät zu Immobilien in Frage. Eine zertifizierte Weiterbildung zum Immobilienmakler wird vorausgesetzt. Ständige Weiterbildung ist bei uns Pflicht. Nur so kann Qualität geliefert werden, die der Kunde einfach erwarten kann.

  24. Ich denke es ist vielleicht ganz interessant mal die Meinung eines Aussenstehenden vorzutragen der interessiert daran ist, als Makler tätig zu werden.. Verglichen mit der Arbeit die ein Makler tatsächlich leistet ist er überbezahlt. Da kann mir jeder sagen was er will. Fakt ist, das Jahresgehalt eines Durchschnittsdeutschen, der 8 Stunden täglich arbeitet und sein Metier gelernt hat beläuft sich auf ca. 22.000 Euro. Sagen Sie mir, wie viele Objekte ein durchschnittlicher Makler „absetzen“ müsste um auf diese Summe zu kommen. Nun nehmen Sie den Arbeitsaufwand der anfällt und vergleichen beide. Darüber wie sehr sich ein erfolgreicher Makler mit der Marterie auseinandersetzen muss, lässt sich sicherlich streiten. Das größte Problem ist in meinen Augen die Sichtweise die der Makler zu seiner Tätigkeit hat. Die wenigsten Makler haben sich ausreichend Gedanken zum Management der eigenen Firma und dem eigenen Marketing gemacht. Fakt ist, der Makler verkauft sich selbst, denn die Dienstleistung erfordert dem Grunde nach keine nennenswerten Ansprüche. Unabdingbar ist lediglich ein gewisses Grundwissen. Viel relevanter ist der Aspekt der Psychologie, denn auch der Immobilienmakler ist lediglich im Vertrieb tätig. Er hat nur das Glück, dass das Geldvolumen im Immobilienmarkt hoch ist und dadurch die Provisionen üppig ausfallen….

  25. Hallo Antony,

    um Ihre Frage grob zu beantworten: Es kommt auf die jeweilige Qualifikation des Makler an. Wenn dieser eher schlecht ausgebildet ist, muss er wohl ca. 25 (Miet)Immobilien drehen, um auf 22.000 € Umsatz (!) zu kommen. Je nach Region ist das schon sehr ehrgeizig.

    Und auch hier kommt es auf die Ausbildung an. Wenn Sie als Angestellter tätig sind, sich jährlich (sogar mehrfach) weiterbilden, dann werden Sie sich sicherlich auf Dauer nicht mit o.g. Jahresgehalt zufrieden geben.

    Natürlich sehen alle „Außenstehenden“ immer nur die großen Summen, die ein Makler mit einem einzigen Objekt verdient bzw. verdienen könnte. Allerdings gibt es auch hier zwei Seiten: Viele Objekte bietet der Makler vergeblich an, hat Werbungskosten etc. und steht nachher trotzdem ohne Abschluss und demnach ohne Geld da.

    Viele Grüße,
    Immobilienmaklerin Stephanie Müller

  26. Immobilienmakler kann man durch ein entsprechendes Duales Studium werden z.b. an der IBA Freiburg die zum Beispiel mit Engel & Völkers kooperiert. Meine Schwester hat dort erfolgreich studiert und war total begeistert.

  27. Das eigentlich Schlimme ist, dass jeder Immobilienmakler werden kann, der eine Erlaubnis nach §34 c der Gewerbeordnung erhält. Das sollte aber niemanden davon abhalten, diesen Beruf über eine qualifizierte Ausbildung zu erlernen – ganz im Gegenteil!

  28. Rene, das ist eben nicht das schlimme, dass jeder Immobilienmakler werden kann.

    Die meisten, die gelernter Immobilienkaufmann sind, sind überwiegend als Angestellte in Banken und Versicherungen tätig und haben i.d.R. nur indirekt mit der Immobilienbranche zu tun.

    Wenn man der Ansicht ist, dass man für diese Tätigkeit ein geeigneter Kandidat zu sein scheint, so sollte man es versuchen. Ganz egal, ob zunächst Mal als Nebentätigkeit oder aus der Arbeitslosigkeit heraus.

    Viele würden überrascht sein, dass es wenige Hindernisse gibt, um in die Immobilienbranche zu gelangen.

    Fest steht, dass die erfolgreichsten Immobilienmakler keine Berufsausbildung als Immobilienkaufmann absolviert haben und aus ganz anderen Bereichen kommen. Es bestand noch nicht mals der Wunsch diese Ausbildung absolvieren zu wollen, da es einzig und allein auf den Unternehmergeist jedes einzelnen ankommt.

    Leider wissen nicht viele, dass Sie für diesen Beruf geeignet wären, üben jedoch eine Tätigkeit aus, die wie viele Berufe, so ziemlich monoton ist.

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